Kommentare zu Burg Frankenstein
Stand: 23.11.2017

Neuer Kommentar zur Serie

41094 - Kommentar zu Burg Frankenstein - (1) - Schreckensnacht auf Burg Frankenstein
Tonda  15.06.2013 11:59

 Mit der Hörspielumsetzung des Dan Shocker Romans "Burg Frankenstein" gelang dem damals noch sehr jungen Label "Dreamland Productions" ein Schauergeschichtenhörspiel, dass den Hörer mit gemischten Gefühlen zurücklässt. Zum Einen ist die Freude groß, so viel bekannte Stimmen in einer Produktion zu hören, zum Anderen ist das Gefälle zwischen den Profi- und den Amateursprechern doch auffallend, so dass der Hörgenuss hier und da getrübt wird, besonders wenn die Laien direkte Dialoge mit den Profis führen. Leider waren aber auch nicht alle Profis in Höchstform, so dass der Ein- oder Andere ein wenig lustlos wirkte.
Die Geschichte hält sich stark an die Romanvorlage von Dan Shocker und hat daher hier und da Längen. Ich kann natürlich nachvollziehen, dass man aus Respekt vor Dan Shocker da nicht zu viel abändern wollte, doch Douglas Welbat hat in den 80ern mit der Überarbeitung der Shocker Romane für den Hörspielbereich gezeigt, dass es durchaus von Vorteil sein kann, die Geschichten umzuschreiben, was dieser Geschichte hier sicher auch gut getan hätte. So ist es eher ein recht durchschnittliches Hörspiel geworden, das nicht wirklich spannend auf mich wirkte aber aller Anfang ist schwer. Thomas Birker, der Regisseur und Produzent hat sich sehr aufmerksam die Kitiken durchgelesen, sie sich zu Herzen genommen und somit ständig die Qualitäten der Produktionen des Labels verbessert. Die beiden anderen Folgen jedenfalls (ich habe sie leider nicht gehört), sollen jedenfalls (nach Aussage der Kritiker) eine deutliche Qualitätssteigerung dieser Produktion gegenüber aufweisen.

Ein besonderes Highlight ist sicherlich das Interview am Ende mit Rainer Smitt (Larry Brent) als Bonusmaterial

41095 - Antwort zu Kommentar Nr. 41094
Tonda  15.06.2013 12:04

 Oh, vertippt! Ich meinte natürlich Rainer Schmidt :)