Folge 12

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Atomgespenster

Autor: Dan Shocker
Verlag: Europa

INFO
Um ein verlassenes Atomkraftwerk in Mealburg ranken sich seltsame Geschichten. Dort soll "es umgehen", heißt es. Und der kleine Tom Sullivan, der mit seinen Eltern in der Nähe von Mealburg wohnt, ist völlig verändert: entwickelt übersinnliche Fähigkeiten, mit denen er ein Inferno entfesseln kann. Was weiß er von den seltsamen Wesen, die in den verlassenen, radioaktiv-verseuchten Hallen hausen? Steht er mit ihnen in geistiger Verbindung? Die Atomgespenster ziehen Larry Brent und seinen kauzigen Freund Iwan Kunaritschew in ihren Bann...

 

AUFLAGEN

MC, Europa

 

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Kommentare zu Larry Brent - Folge 12
- Atomgespenster
Stand: 12.12.2017

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36030 - Kommentar zu Larry Brent - (12) - Atomgespenster
Gunther Rehm  22.04.2011 00:07

 Dieses Horrorjuwel aus der genialen Larry Brent Schmiede, verdient auch eine ausführlichere Bewertung.

Diese Geschichte um einen Atom-Reaktor ist erschreckend realistisch dargestellt und es zeigt das überall wo Atom-Reaktoren stehen es zu so einer Katastrophe kommen kann.

Nach Tschernobyl jetzt auch noch Japan. Ich bewundere die Retter die sich in diese verstrahlten Gebieten trauen um den Opfern aus der Atomkatastrophe zu helfen und dabei ihre eigene Gesundheit aufs Spiel setzen.

Günther Pfitzmann spielt, bzw. spricht seine ganzen Kollegen ( die auch eine mehr als excellente Arbeit machen ) an die Wand. Er stellt den irren Doktor mit solcher Hingabe dar, als ob man meinen könnte, er spielt nicht die Rolle, sondern er ist es in Wirklichkeit.

"Menschen, Mutationen, Sensationen, kommen sie ruhig näher, hihihihihi;-))))).
( O-Ton des aufgebrachten Doktor Funner ).

Carsten Bohns superdupercoole Musik tut ein übriges, das excellente Horrorhörspiel musikalisch zu vergolden;-)))).

Seine Stücke fügen sich einfach genial in diese erschreckend gruselige Geschichte.

Der tolle Günther Flesch ( aus der genialen Larry Folge 13, als Mörder M ) hat einen kleinen, aber feinen und unfreiwillig komischen Auftritt als französischer Tanzlehrer;-).

In einer Nebenrolle ist Brigitte Kollecker ( Ehefrau seit 1979 von Horst Frank - + 1999 - und auch bekannt aus den Tom Fawley und Eireen Fox Gruselgeschichten ) als Assistentin des Doktor Funner zu hören.

Günter König ist wieder einmal in seinem Element. Sein Auftritt als Erzähler ist excellent. Er ist nicht 100 Prozentig, sondern 1000 Prozentig bei der Sache. Seine Betonungen zu den jeweiligen Ereignissen sitzen so perfekt, wie man es bei anderen Erzählern bei anderen Hörspiellabels vergeblich sucht.

Dockerill, König und Pasetti sind die besten Erzähler, die das tolle Label Europa jemals eingesetzt hat.

Leider sind sie alle schon länger tot. Aber bei den Hörspielen sind sie unsterblich.

Fazit: Eine geniale Folge der tollen Larry Brent Reihe, die mit einer erschreckend realen Story, excellenten Sprechern, supergute Mucke Carsten Bohn´s und einem einfach einmalig guten Günter König, aufwartet.

32607 - Kommentar zu Larry Brent - (12) - Atomgespenster
Gunther Rehm  08.03.2010 23:33

 Gruselig schönes Hörspiel der tollen Larry Brent Reihe.

Eindeutiger Pluspunkt ist hier der geniale Günter Pfitzmann, der hier den irren Doktor Funner spielt. Dieser Mann ist echt ein Sprecher-Juwel, der mit jeder Rolle fertig wird. Man bedenke nur seine Rolle in die drei ??? und der heimliche Hehler, dort hat er auch sehr überzeugend den zänkischen Clark Burton gespielt.

Dieses Hörspiel hat ein erschreckenden Hintergrund, denn es bringt einem die Tschernobil-Katastrophe wieder vor Augen und das läßt einen faden Beigeschmack auf der Zunge.

Aber nichtsdestotrotz ein sehr gutes Hörspiel mit excellenten Sprechern. Nur die Kinderstimmen, wirken doch sehr auf erwachsen getrimmt, das nervt auf Dauer leider ein bißchen. Die tolle Musik von Carsten Bohn überzeugt, mal wieder auf ganzer Linie.

23742 - Kommentar zu Larry Brent - (12) - Atomgespenster
iggy75  21.08.2007 16:52

 Gäääääääääähn...hier passiert so gut wie gar nix. Da ist ja butterbrote schmieren noch spannender. Anfangs denkt man sich noch..Hey, Atomkraftwerke und rätselhafte Todesursachen, das kann ja was werden..doch nach ca. 10 Minuten ist es dann vorbei mit der Euphorie. Einzig Günther Pfitzmann als evil Doc ist noch unterhaltsam. Eine der miesesten Episoden...

8945 - Kommentar zu Larry Brent - (12) - Atomgespenster
Sven-Oliver  29.04.2004 11:56

 Klingt ein wenig nach dem Grusel/SF-Klassiker "DAS DORF DER VERDAMMTEN",wo eine Gruppe parapsychisch begabter Kinder in einem kleinen amerikanischen Küstenstädtchen ein Massaker an den Erwachsenen veranstalten.Die Story von den "ATOMGESPENSTERN" ist dem nicht ganz unähnlich,wobei Dan Shocker den Plot nicht einfach nur gecovert,sondern mit Verweis auf die unkalkulierbaren Risiken,die die Nutzung der Atomenergie für Mensch und Natur mit sich bringen kann,intelligent weiterentwickelt.Besonders das tragische Ende der Geschichte gibt dem Hörspiel noch eine zusätzliche düstere Facette,die sich wie ein sozial-und technologiekritisches Menetekel auf den Sinn und Zweck der Kernenergienutzung "liest".Doch will ich bei meiner Rezension nicht zu pädagogisch werden,da das vorliegende Hörspiel auch ohne Spekulation über Dan Shockers´ zivilisationskritische Ansichten zweifelsohne zu den Top-Folgen in Sachen Grusel und Science Fiction,auch wenn letztgenanntes Genre hier nur eine Nebenbedeutung hat,gehört.Besonders stark finde ich die Story,die hier nicht nur einen perversen Arzt,der nuklearmedizinische Versuche an Kindern durchführt,sondern auch Kinder,besonders als mutierte Bösewichter,als Protagonisten hat.Das Schicksal der Kinder ist ebenso sinnvoll (auf einer inhaltlichen Ebene!) wie tragisch,was schon Mitte der Achtziger Jahre diverse Jugendschützer,die eine Indizierung der vorliegenden Kassette beabsichtigt hatten,auf den Plan rief.
Fazit:Top-Hörspiel mit zensurverdächtiger,aber absolut kultiger Story,die eine ebenso originelle wie intelligente Synthese aus Grusel und Science Fiction darstellt.Ebenfalls top die Sprecher,wobei Rainer Schmitt und Günther Pfitzmann beide zur absoluten Höchstform auflaufen!5 Sterne von 5 (insgesamt)!

8817 - Kommentar zu Larry Brent - (12) - Atomgespenster
Dirk  16.04.2004 15:51

 Eine der schlechtesten Folgen überhaupt !!!
Sie ist langweilig, uninspiriert und widerlich ! Das Günter Pfitzmann, bei seinen wenigen "Europa"-Auftritten, außgerechnet in so einem Müll beteiligt war, ist mir ein absolutes Rätsel !!!

4883 - Kommentar zu Larry Brent - (12) - Atomgespenster
Tonda  21.08.2003 22:50

 Auch diese Folge würde ich gerade mal mittelprächtig nennen. Sie ist zwar spannend, hat aber keine nennenswerten Höhen. Einige Gimmiks sind recht gelungen (z.B. dass die beiden Wächter des stillgelegten Atomkraftwerks CLIFF Morton und Jim BARNES heissen-Dan Shocker ist wohl heimlicher "Dallas"-Fan). Der größte Vorteil des Hörspiels ist wohl eher der Zufall, dass der Tschernobyl-Unfall nicht lange nach dem Erscheinungsdatum der Cassette passiert ist, was dem Hörspiel einen erschreckenden Bezug zur Realität verlieh.

359 - Kommentar zu Larry Brent - (12) - Atomgespenster
Larry  30.10.2000 15:29

 Die wohl beste Folge neben der Folge 1. Die Spannung steht hier noch vor dem Gruselfaktor. Einen besseren gastsprecher als Günter Pfitzmann hätte man schwwerlich finden können. Eine Kassette zum immer wieder hören.

8818 - Antwort zu Kommentar Nr. 359
Dirk  16.04.2004 15:52

 Lieber Larry, Horst Frank ist und bleibt der beste Gast- oder Hauptsprecher !!!!!

35949 - Antwort zu Kommentar Nr. 8818
Gunther Rehm  13.04.2011 22:12

 Beide sind toll !!!!!!!!!!!!!!