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Kommentar Nr. 37524

Kommentare zu Kommentar Nr. 37524
Stand: 17.10.2019

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37524 - Kommentar zu Hallo, Tom, hier Locke - (9) - Die Nacht am schwarzen Grab
Gunther Rehm  07.07.2011 23:54

 Hier mal eine ausführlichere Bewertung zu der wohl tollsten Serie vom Label Europa.

Diese Folge ist dank der genialen Sprechern, allenvoran Horst Naumann und den Draeger-Geschwistern ( hier ist Sascha Draeger, auch als Tarzan/Tim bei TKKG bekannt, mit seiner richtigen Schwester, Kerstin zu hören ) einfach genial.

Henry König ist seiner Besten Rolle als oberfieser Gangster Schäwig ( der Name passt hervoragend zu seiner Darstellung ) zu hören.

Auch das Wortgefecht zwischen Tom und Schäwig ist einfach zum schießen und das ist auch der Pluspunkt, warum diese Serie ( Auch vom TKKG-Autor Stefan Wolf ) so cool ist. Ebenso ist in dieser tollen Serien die Gangart brutaler ( im Gegensatz zu der Wolfschen Schwesterserie TKKG ). Hier werden auch schon mal Mordversuche verübt ( z.B. 2,3,4,5,6,7,8,11,12 ).

Die Dialoge sind einfach super:

Locke: "Ein echtes Schlammschwein dieser Schäwig, hier ist schon seit Monaten nicht mehr aufgeräumt worden".
( Als Tom und Locke die Wohnung Schäwig durchsuchen ).

Schäwig zu Locke: "Das nimmst Du sofort zurück, Du Sumpfratte" !!!.
( Schäwig zur aufgebrachten Locke ).

"Was heißt das, Du Kröte, nicht einmal ein Staatsanwalt wagt es so mit mir zu reden", ( Schäwig zu Locke ).

"Jetzt ist aber Schluss, Herr Schäwig noch ein Wort und ich stecke sie ins Abflussrohr" ( Tom zu Schäwig ).

"Die Auseinandersetzung hat keinerlei Niveau mehr" ( Gunther Rehm zu Tom und Locke ).

Ferne gibt es noch einige amüsante Wortwechsel zwischen Tom und Locke. Man merkt das Zusammenspiel zwischen Bruder und Schwester ist einfach toll. Es kommt alles sehr realistisch und professionell herüber.

Einfach super.

Die Musik ist sehr gut. Besonders die Musik am Ende der ersten Seite und am Anfang der zweiten Seite auf dem Friedhof ist einfach genial.

Sie wurde nur leider hier einmal eingesetzt ( und in der Serie" Die Regenbogen-Bären" 1-3 ).

Das einzigartige ist, das diese geniale Serie keinen festen Erzähler hat, wie z.B. TKKG, die drei ???, etc.

Denn jede Folge wird von einem anderen Mitglied der Rehm-Familie gesprochen.

Das gab es noch nie bei einer Jugendserie vom Label Europa.

Folge 1: Erzähler Horst Naumann
( Lockes Vater )

Folge 2: Erzählerin Kerstin Draeger
( Locke )

Folge 3: Erzähler Sascha Draeger
( Tom )

Folge 4: Erzählerin Gisela Trowe ( * 1922 - + 2010 / Lockes Oma )

Folge 5: Erzählerin Ingeborg Kallweit
( Tom´s Mutter )

Folge 6: Erzähler Horst Naumann

Folge 7: Erzähler Stefan Brönneke
( Lockes Bruder )

Folge 8: Erzählerin Kerstin Draeger

Folge 9: Erzähler Stefan Brönneke

Folge 10: Erzählerin Kerstin Draeger

Folge 11: Erzähler Sascha Draeger

Folge 12: Erzähler Stefan Brönneke

Fazit: Eine mehr als geniale Serie, die sehr gute Sprecher hat, geniale Sprüche bietet und eine umwerfend tolle Musik hat ( ist diesmal von Phil Moss und nicht vom MEISTER Carsten Bohn ) die von Phil Moss ist.

SOLLTE JEDER HÖRSPIELFAN WIE ICH ZUHAUSE HABEN.

P.S. Leider wurden die Folgen 13-19 ( von denen noch die Originalbücher Stefan Wolfs existieren, nicht mehr als Hörspiel veröffentlicht.

Aber vielleicht werden sie ja noch veröffentlicht. Wäre super und auch denkbar, denn die Protagonisten der Serie sind alle noch, bis auf die verstorbene Gisela Trowe ( + 2010 ) im Hörspielbereiche tätig.

Wäre super.






37525 - Antwort zu Kommentar Nr. 37524
Gunther Rehm  08.07.2011 00:00

 Kleiner Nachtrag zu den tollen Sprüchen:

"Ich werde mich jetzt weiter mit dieser Friedhofstype unterhalten" ( Tom zu Locke, als dieser sich mit Schäwig prügelt ).

"So haut man doch nicht zu, oder sind sie Bud Spencer" ( Tom zum Schläger Heldt, der sich mit Tom prügelt.